Universität Frankfurt unterstützt Forschung und Lehre mit den Ethernet-Switches der EX-Serie von Juniper Networks

Herausforderung(en):
• Kontinuierliches Angebot an neuesten IT-Services zur Unterstützung von Forschung, innovativen Lehrmethoden und Zusammenarbeit zwischen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter
• Zuverlässige Bereitstellung bandbreitenintensiver Multimedia-Anwendungen über ein Netzwerk für einen großen, weitläufigen Universitätscampus
• Gleichzeitige Bereitstellung von latenz- und verzögerungsempfindlichem Datenverkehr wie Video- und Sprachanwendungen und weniger anspruchsvollem Datenverkehr wie E-Mail und Internetzugriff
• Abdeckung aller Sicherheitsaspekte für eine große, häufig wechselnde Benutzergruppe, die über verschiedenste Geräte und mit unterschiedlichen Kenntnissen und Kompetenzen auf das Netzwerk zugreift
• Bereitstellung einer kosteneffizienten Plattform für zukünftiges Wachstum
Auswahlkriterien: Die Universität Frankfurt plante, ihr Netzwerk mit intelligenten Switches aufzurüsten, die Teile des Netzwerk-Routings übernehmen sollen. Juniper Networks stellte die eigenen Testlabors zur Verfügung, um reale Testbedingungen sicherzustellen. Die Universität Frankfurt ist die erste europäische Organisation, die die Ethernet-Switches der EX-Serie ausführlich getestet hat. Sie kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Switches der EX-Serie die hohen Sicherheitsanforderungen erfüllen, z.B. die Authentifizierung, Autorisierung und Abrechnung mit 802.1X. Juniper Networks Betriebssystem JUNOS® , das alle Switches und Router in der Netzwerkinfrastruktur verwaltet, war für die Universität ein weiteres großes Plus.
Netzwerklösung:
• Ethernet-Switches der EX4200-Serie von Juniper Networks
• Ethernet-Servicerouter der MX480-Serie von Juniper Networks
• Multiservice Edge-Router der M-Serie von Juniper Networks
• Secure Service-Gateways der SSG-Serie von Juniper Networks
• Integrierte Service-Gateways der ISG-Serie von Juniper Networks
• Sicherheitssysteme der NetScreen-Serie von Juniper Networks
• JUNOS-Software
Ergebnisse: Die Tests der Universität Frankfurt haben ergeben, dass die Switches hohe Portdichten und durchdachte Routing-Funktionen unterstützen. Zudem erfüllen die Switches der EX-Serie die hohen Sicherheitsanforderungen, denn sie sind mit einzigartigen Funktionalitäten wie z. B. die Authentifizierung, Autorisierung und Abrechnung mit 802.1X, ausgestattet.
• Verbesserte Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sowie kürzere Reaktionszeiten für Netzwerkbenutzer
• Weniger komplexe Routing- und Switching-Funktionen und reduzierte TCO, da nur ein einziges Betriebssystem (JUNOS-Software) benötigt wird
• Geringere Energiekosten und reduzierte CO2-Emissionen dank der energieeffizienten Ethernet-Switches der EX-Serie
• Bereitstellung einer flexiblen, skalierbaren Lösung, die für das zukünftige Wachstum der Universität gerüstet ist

Mit ca. 35.000 Studierenden und fast 4.000 Mitarbeitern, die sich auf die vier Hauptstandorte innerhalb der Stadt verteilen, zählt die Universität Frankfurt zu den größten Hochschulen in Deutschland. Die Universität bietet vielfältige Studien- und Forschungsmöglichkeiten und nutzt dabei insbesondere die Synergien aus der interdisziplinären Forschung und Lehre.
Um auch weiterhin erstklassige Studienbedingungen bieten zu können und hochqualifizierte Studenten und Mitarbeiter an die Hochschule zu binden, ist ein robustes, zuverlässiges und sicheres LAN für die Universität Frankfurt unverzichtbar. Das Netzwerk ermöglicht eine effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Mitarbeitern und unterstützt neue Methoden des Lehrens, des Lernens und der Servicebereitstellung. Die Universität legt besonderen Wert darauf, stets die innovativsten neuen Technologien einzusetzen, um so den Wert und den Nutzen ihrer IT-Infrastruktur zu optimieren.

Lernumgebungen optimieren
Angesichts der großen Zahl an Studierenden und Fakultäten und des örtlich verteilten Campus muss die LAN-Infrastruktur die Anforderungen verschiedenster bandbreitenintensiver Anwendungen zuverlässig erfüllen. Die Universität verfügt auf dem gesamten Campus über ca. 24.000 Datenports. Seit der Umstellung auf Voice over IP (VoIP) kommen über 7.000 Sprachports hinzu. Sowohl Latenz- und verzögerungsempfindlicher Datenverkehr (z. B. für Videokonferenzen) wie auch weniger anspruchsvoller Datenverkehr, z.B. E-Mail, soll sich problemlos parallel bereitstellen lassen.
„Wir möchten uns weg von den ATM-Verbindungen in unserem Netzwerk hin zu einer Aufrüstung mit intelligenten Switches bewegen, die hochentwickelte Routing-Funktionen bieten“, erklärt Hans Zöller, Leiter der Abteilung Netze am Rechenzentrum der Universität Frankfurt. „Wir suchten nach einem Anbieter, der die Verwaltung unseres Systems vereinfacht, den Großteil unserer Anforderungen abdeckt und uns eine kosteneffiziente Plattform bietet, die offen für zukünftiges Wachstum ist.“
Die Universität Frankfurt hat höchste Sicherheitsansprüche. Einerseits wird eine Port-basierte Authentifizierung nach 802.1X verlangt, andererseits ergeben sich durch die große, fluktuierende Benutzergruppe, die über verschiedenste Geräte auf das Netzwerk der Universität zugreift, deutlich mehr potentielle Schwachstellen. „Wir pflegen mit Juniper Networks einen engen Kontakt und eine gute Zusammenarbeit Die Mitarbeiter unseres kleinen Networking-Teams sind sehr versiert, doch bei schwierigen Herausforderungen können wir auf die erstklassige Unterstützung von Juniper Networks zählen. Sie antworten immer schnell und kompetent auf unsere Fragen. Dieser offene, kollaborative Ansatz wird nicht nur auf technischer Ebene verfolgt; auch geschäftliche Dinge werden offen thematisiert“, so Zöller.
Intelligentes Switching – Einfache Verwaltung
Die Abteilung Netze am Rechenzentrum der Universität Frankfurt suchte zur Aufrüstung ihres Netzwerkes hochentwickelte Switches, die gezielter auf Layer 2 und 3 arbeiten. Juniper Networks stellte der Universität seine Labore zur Verfügung, so dass sie als erste europäische Organisation die Ethernet-Switches der EX-Serie strengen Tests unterziehen konnte.
„Juniper Networks gewährte uns Zugang zu den firmeneigenen Laboren, so dass wir die Switches der EX-Serie ausführlich testen und nachweisen konnten, dass die Switches hohe Portdichten und intelligente Routing-Funktionen unterstützen“, so Zöller. „Die Juniper-Switches entsprechen unseren hohen Sicherheitsanforderungen. Sie ermöglichen detailgenaue Abstufungen, die uns sonst kein anderer Hersteller bieten kann. Was uns noch an der Lösung von Juniper Networks gefällt: Innerhalb der gesamten Switching- und Routing-Infrastruktur wird nur ein einziges Betriebssystem, nämlich JUNOS, benötigt. Das vereinfacht die Verwaltung des Netzwerks erheblich und ist kosteneffizienter.“
Umstieg auf Glasfaser
Auf Basis ihrer Testergebnisse wählte die Hochschule Juniper Networks als einen strategischen Partner für ihre zukünftigen Netzwerkinfrastrukturprojekte und ist damit der erste europäische Kunde für die Switches der EX-Serie. 2008 implementierte die Universität Frankfurt einen Ethernet-Servicerouter der MX480-Serie im Netzwerk-Core und etwa 170 glasfaserbasierte Ethernet-Switches der EX4200-Serie mit Virtual Chassis-Technologie in Universitätsgebäuden.
„Die Implementierung verlief ohne größere Schwierigkeiten“, bestätigt Zöller. „Kleinere Störungen wurden umgehend und professionell vom Juniper Networks Team behoben.“
Die Universität baut Glasfaserverbindungen vom Core Network zu neuen Gebäuden auf, ein Glasfaserring umspannt den gesamten Campus. Die Ethernet-Switches der EX4200-Serie in den Gebäuden verfügen über einen Glasfaser-Uplink mit Host-Ports aus Kupfer für den Desktop-Anschluss. Glasfaserkabel können in Gebäuden kostengünstiger und platzsparender verlegt werden, da sie größere Entfernungen als Kupferkabel abdecken. Außerdem bieten sie die Möglichkeit, Switches zusammenzufassen, indem die Verbindungen zum Gebäude in einem einzigen Raum untergebracht werden. Das vereinfacht die Verwaltung.
Kosten- und CO2-effiziente Performance
Nach der Installation der neuen Ethernet-Servicerouter der MX480-Serie und der Ethernet-Switches der EX4200-Serie profitieren Mitarbeiter und Studierende bereits von deutlichen Verbesserungen wie der höheren Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit durch mehr Durchsatz und Bandbreite. Unvorhergesehene Ausfallzeiten werden praktisch ausgeschlossen und der Aufbau des Glasfaserrings minimiert das Risiko von Verbindungsproblemen.
Die Ethernet-Switches der EX4200-Serie sind besonders energieeffizient, kompakt gebaut und erfordern weniger Kühlung als herkömmliche Switches. Dadurch wird wertvoller Platz in den Gebäuden gewonnen, Energie- und Installationskosten werden gesenkt, und die CO2-Bilanz der Universität wird verbessert. Das auf den Ethernet-Lösungen von Juniper Networks basierende Hochleistungsnetzwerk gibt der Universität eine Infrastruktur an die Hand, die so flexibel und skalierbar ist, dass sie sich optimal an aktuelle und zukünftige Erweiterungen anpassen lässt.
Mit gutem Beispiel voran
Die Hochschule migriert ihre gesamten Router der M-Serie auf die Router der MX-Serie, um so noch flexiblere Services zu erreichen. Darüber hinaus werden die Service-Gateways der SRX-Serie von Juniper Networks – eine Sicherheitslösung, die ebenfalls mit JUNOS-Software arbeitet – implementiert. Sie aktualisieren Firewalls und rüsten die Sicherheitsfunktionen auf ohne mögliche Einbußen bei der Systemperformance.
 

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Projektinformationen

Kernprodukte
Ethernet-Switches (EX4200-Serie), Ethernet-Servicerouter (MX480-Serie), Multiservice Edge-Router (M-Serie), Secure Service-Gateways (SSG-Serie), Integrierte Service-Gateways (ISG-Serie), Sicherheitssysteme (NetScreen), JUNOS-Software von Juniper Networks
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