Implementierung Client Lifecycle Management

Um über die Software-Paketierung und -Zuweisung unserer Softwareinstallationen und Konfigurationsänderungen für eine unternehmensweite Verteilung aufzubereiten, setzten wir die Lösung NetInstall 5.7 von FrontRange Solutions ein. Das Prinzip war dabei, die Anwendungen an den jeweiligen User zu koppeln und nicht an den Client-PC. Dies bedeutet, dass die Software auf jedem PC installiert wird, an welchem sich der Anwender jeweils anmeldet. Die Folge waren ständige Installationen, Deinstallationen und ein nicht immer geordnetes Anwendungsumfeld des jeweiligen Rechners.

Ein weiteres Sorgenkind: der sehr hohe manuelle Aufwand, sich einen Überblick über die eingesetzten Clients und Lizenzen zu verschaffen. So tauchten immer wieder Fragen auf wie: Wie viele und welche Rechner sind wo im Einsatz? Müssen neue Rechner erworben werden, oder gibt es Standorte mit momentan ungenutzten Geräten? Für welche Anwendungen sind noch freie Software-Lizenzen verfügbar, und für welche nicht? Wo bestehen Überlizenzierungen, und wo laufen demnächst Lizenzkeys für bestehende Anwendungen ab?

Diesen unbefriedigenden Zustand wollten wir unbedingt beenden. Die alte Lösung hat uns lange Zeit sehr gute Dienste geleistet. Doch unsere Anforderungen sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, und die eingesetzte Lösung stieß an ihre Grenzen. Zeitgleich mit unserem Entschluss, eine neue Software einzuführen, kam Enteo v6 von FrontRange, die Nachfolgerversion von Enteo 5.7 auf den Markt. Also haben wir im Herbst 2007 das Update-Projekt in Angriff genommen.
Durch die bereits bestehende Infrastruktur inklusive der Software-Bibliothek der Vorgängerversion NetInstall 5.7 profitierten wir von einer deutlich einfacheren Migration. Etwa 20 Prozent der vorhandenen Anwendungspakete konnten problemlos übernommen werden. Nachdem die Entscheidung für ein Upgrade-Projekt gefallen war, hatten wir die Anforderungen in einem Pflichtenheft zusammengefasst. Unter anderem kamen dabei auch Lösungen anderer Anbieter in die engere Auswahl. Letztendlich überzeugt hat FrontRange dann durch umfassendere Funktionalitäten. Mit Enteo v6 konnten wir hingegen unsere Module so zusammenstellen, dass sie alle von uns gestellten Anforderungen erfüllen.
Der Startschuss für das Projekt fiel schließlich im Januar 2008. Nach einem ausführlichen Workshop mit FrontRange wurden zunächst die ausgewählten Module NetInstall, OS Deployment, Inventory und Licence Management von uns und mit Unterstützung der FrontRange-Berater intern installiert, konfiguriert und ausgiebig getestet. Anfang September 2008 konnte das Projekt dann mit der aktuellen Version Enteo v6.2 live gehen.
Die automatisierte Installation kommt auch der Qualitätssicherung zugute, denn sie ist deutlich weniger fehleranfällig. „Die Anrufe von Mitarbeitern, die Probleme mit ihren Rechnern haben, sind deutlich weniger geworden“, ergänzt Projektleiter Stanulla. „Dadurch haben wir allein im Bereich Troubleshooting im Vergleich zu früher eine signifikante Zeitersparnis.“

Mit Enteo v6 ist es uns gelungen, ein komplettes Client Lifecycle Management durchgängig zu realisieren. Tägliche Routineaufgaben wie das Installieren von Betriebssystemen, Gerätetreibern, Anwendungen oder Benutzereinstellungen sind automatisiert worden, was unserer Zeit- und Kostenbudget entlastet.

 

Keywords: Client Management, Enteo, Lifecycle, Lifecycle Management

Projektmitarbeiter: 0
Rating overall: 95 %
Größe Projektteam: 8
 

Projektinformationen

Kernprodukte
Enteo V. 6.2
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