apoBank automatisiert Rollout/Verwaltung von 600 Smartphones mit ubi-Suite
600 Kunden- und Vermögensanlageberater der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) wurden mit Smartphones vom Typ T-Mobile MDA Vario II (Windows Mobile 6.x) ausgestattet, um die persönliche Rundumbetreuung in mehr als 50 Filialen und Geschäftsstellen sowie direkt beim Kunden zu erhöhen. Mit dem MDA können die Berater auch unterwegs auf ihre Emails, Aufgaben und Termine zugreifen, und so direkt auf Kundenwünsche reagieren.
Die Verantwortung für das enorme Mobilisierungsprojekt erhielt unsere Abteilung Systementwicklung (Bereich Informatik/ Organisation), in der 10 Mitarbeiter tätig sind. Die Projektleitung übernahm ich selbst (Ralf Baumann).
Die Projektziele: Der Rollout der 600 MDAs sollte simultan und in kurzer Zeit erfolgen. Aufgrund des enormen Organisations- und Verwaltungsaufwands wurde eine manuelle Installation und Konfiguration der Geräte sofort ausgeschlossen. Das Projekt sollte möglichst wenig Manpower und Ressourcen erfordern. Es wurde festgelegt: Der Partner T-Mobile liefert die Smartphones gleich zu den Anwendern an die Bank, alles Weitere wird automatisch ausgeführt. Die dafür erforderliche Zusatzlösung sollte sich schnell ohne Beeinträchtigung der bestehenden IT-Systeme implementierern lassen.
Evaluierungsphase: In der Evaluierungsphase hat sich die Projektgruppe eine Reihe unterschiedlicher Produkte angeschaut. Sie entschied sich für die Mobile Device Management-Lösung ubi-Suite von ubitexx, da diese einfache und kostengünstige Software sich als Stand-alone-Lösung im Unternehmen einführen lässt, ohne bestehende Systeme zu beeinflussen. Eine systemintegrierte Lösung kam nicht in Betracht, da für deren Implementierung vier bis acht Wochen erforderlich sind.
Projektverlauf: Die ubitexx-Lösung war in zwei Tagen technisch betriebsbereit. Danach folgten interne Administrationsarbeiten, wie z. B. die Anbindung von Windows Mobile 6.x -Geräten aus Tochterunternehmen. Per Select im Active Directory (AD) konnten die 600 Anwenderdaten problemlos über die von ubitexx angepasste Schnittstelle in die ubi-Suite integriert werden. Auch die anderen erforderlichen Einstellungen für die MDAs sowie die Mobiltelefonnummern wurden zentral erfasst. Alle 600 Berater erhielten mit ihrem Smartphone eine Kurzanleitung. Dann startete ich als Projektleiter den automatisierten Rollout. Die ubi-Suite versandte SSl-verschlüsselt eine SMS mit Konfigurationslink an die 600 MDA Vario II. Sobald unsere Berater den Link anklickten und sich per Passwort authentifizierten (wurde ihnen separat zugesandt), installierte und konfigurierte die ubi-Suite automatisch Services und Anwendungssoftware inklusive Zertifikaten auf den Smartphones.
Der automatisierte Rollout der 600 Smartphones dauerte weniger als 20 Minuten und konnte von einem Mitarbeiter ausgeführt werden. Auch der laufende Support ist niedrig: durchschnittlich 45 Helpdesk-Calls im Monat. Die meisten Anrufe kommen von Beratern, die Programm- oder Geräteeinstellungen verstellt haben, da unsere Mitarbeiter die Geräte an persönliche Bedürfnisse anpassen dürfen. Mit der ubi-Suite braucht der Helpdesk, der Zugriff auf ubi-Suite hat, für das Neuaufsetzen eines Geräts nur ein paar Minuten. Kurze Hilfestellung an Berater, wie er sein Gerät per Reset-Taste zurücksetzt und eine SMS mit dem Konfigurationslink versenden. In der Regel haben unsere Berater in fünf Minuten ihr betriebsbereites Smartphone wieder mit ihren Emails, Kontakten, Aufgaben und Terminen. Lange Ausfallzeiten gibt es nicht.
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