Bauwens: Hoher Integrationsgrad steigert Produktivität und senkt Kosten

Bauwens: Höhere Produktivität durch homogene IT-Infrastruktur

Die Bauwens Real Estate Group ist ein Full-Service-Anbieter auf dem Bau- und Immobiliensektor. Mit rund 200 Mitarbeitern betreut das Unternehmen komplexe Bauprojekte von der Planung über die Bauleitung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Da Immobilien zwar zentral erstellt, aber dezentral geplant werden, sind die Anforderungen an die Verfügbarkeit der Daten sehr hoch. Bau- und Projektleiter benötigen Zugriff auf die für sie jeweils relevanten Dokumente jederzeit und überall: im Büro, auf der Baustelle oder zur Koordination bei externen Dienstleistern. Dabei müssen alle Mitarbeiter stets auf demselben Stand sein. Auch die Kommunikation zwischen Zentrale, Vertriebs- und Baustellenbüros über Telefon, Fax, E-Mail und SMS muss jederzeit gewährleistet sein.

IT nicht mehr up to date

Die bisherige IT-Infrastruktur aus Novell Client 4.92 und Lotus Domino 7 konnte mit dem kontinuierlichen Wachstum von Bauwens und der steigenden Komplexität der Projekte nicht Schritt halten. „Die Integration der Anwendungen war nicht immer zufriedenstellend. Auch die Synchronisierung der E-Mails und Kalendereinträge mit mobilen Endgeräten klappte nicht zuverlässig“, beschreibt Michael Wagmann, Vorstand des langjährigen IT-Partners Conetics AG und verantwortlich für das Bauwens-Projekt, die Ausgangssituation. „Hinzu kam, dass ein umfassendes, kostenintensives Update der Novell-Komponenten anstand, sodass wir uns schließlich für eine Ablösung des Systems entschieden haben.“

Mit diesem Entschluss fiel auch die Entscheidung für den Einsatz von Microsoft-Lösungen: „Microsoft hat uns den Plattformwechsel zu attraktiven Konditionen ermöglicht“, berichtet Wagmann. „Microsoft bietet eine extrem breite Produktpalette an und hat damit für nahezu jede Anforderung eine passende Lösung“, ergänzt Rüdiger Mittwollen, Geschäftsführer der Bauwens GmbH & Co. KG. „Außerdem erhalten wir so alle nötigen Anwendungen aus einer Hand. Dies führt zu einem hohen Integrationsgrad der einzelnen Komponenten.“ Die neue Lösung sollte die Integrierbarkeit aller Anwendungen, eine zentrale Verzeichnisstruktur für Dateien (Repository), ein zentrales Management und die Homogenisierung der kompletten Softwarelandschaft verwirklichen.

Erneuerung der Software

Die Migration des Verzeichnisdienstes von Novell NDS zum Microsoft Active Directory Service (ADS) und der damit verbundene Umstieg auf Microsoft Windows Server 2003 R2 hat nach erfolgter Konzeptphase nur etwa drei Wochen gedauert. Kostenlose Tools von Microsoft unterstützten die nahtlose Migration und ermöglichten das Überspielen der Daten parallel im laufenden Betrieb. Mit ADS verfügen die Administratoren nun über einen einheitlichen Dienst zur Verwaltung von Benutzern, E-Mail-Fächern, mobilen Endgeräten und Richtlinien.

Auch der Umstieg von Lotus Notes auf Microsoft Exchange Server 2003 und Microsoft Office Outlook 2003 verlief ohne Komplikationen. Die Übernahme großer Notes-Datenbanken realisierte Conetics ebenso problemlos wie die Integration eines über Microsoft Visual Studio selbst entwickelten Outlook-Add-ins zum Senden und Empfangen von SMS und Faxen in Office Outlook 2003.

Zahlreiche Mitarbeiter bei Bauwens sind mit Smartphones ausgerüstet, die den Zugriff auf E-Mails, Adressen und Termine auch unterwegs erlauben. Für einen sinnvollen Einsatz dieser mobilen Geräte muss jedoch eine zuverlässige Synchronisierung mit den Daten in der Unternehmenszentrale gewährleistet sein. „Mit der Exchange-Push-Technologie funktioniert dies einwandfrei“, so Mittwollen. „Dank der neuen Microsoft-Lösung sind unsere Mitarbeiter jetzt wesentlich produktiver. Mit ihren Smartphones haben sie jederzeit Zugriff auf geschäftsrelevante Informationen.“

Die EDV-Technik an den zahlreichen Baustellen bindet Bauwens im LAN-to-LAN-Verfahren über DSL-Router an die Firmenzentrale an. Eine spezielle VPN-Software ist dabei nicht erforderlich, denn die Synchronisierung der mobilen Geräte erfolgt verschlüsselt und sicher. „Auch für unsere Kollegen auf den Baustellen bedeutet dies eine deutliche Erleichterung. So lässt sich die räumliche Trennung zwischen Unternehmenszentrale und Baustellen fast nahtlos überbrücken. Außerdem haben wir jetzt endlich eine echte 24x7-Verfügbarkeit aller wichtigen Unternehmensdaten“, sagt der Geschäftsführer.

Zum Unternehmen:
Als klassisches Bauunternehmen gegründet, hat sich die heutige Bauwens Real Estate Group als Full-Service-Anbieter auf dem Bau- und Immobiliensektor etabliert. Das Unternehmen gliedert sich in die Geschäftsbereiche Development, Construction und Asset Management. Mit rund 200 Mitarbeitern ist Bauwens als Projektentwickler aktiv und betreut komplexe Bauprojekte von der Planung über die Bauleitung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Allein der Geschäftsbereich Bauwens Development betreut derzeit ein Projektvolumen von etwa 500 Millionen Euro und ist das wachstumsstärkste Geschäftsfeld des Traditionsunternehmens. Die optimale Betreuung der Bauprojekte vor Ort sowie der Vertriebsbüros bei Bauwens stellt hohe Anforderungen an die IT-Infrastruktur, besonders in den Bereichen Integration und Interoperabilität. Mit der Umsetzung einer durchdachten EDV-Strategie konnte Bauwens die in die Jahre gekommene Infrastruktur reibungslos ablösen und die Produktivität aller Mitarbeiter deutlich steigern.  

Projektmitarbeiter: 0
Rating overall: 0 %
Größe Projektteam: 7
 

Projektinformationen

Kernprodukte
Microsoft Windows Server 2003 R2 Standard EditionMicrosoft Exchange Server 2003 Enterprise EditionMicrosoft Office Outlook 2003Microsoft Windows 2000 Server Terminal ServicesMicrosoft Windows SharePoint ServicesWindows Server 2008
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