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Lars Windhorst – Das Wunderkind der deutschen Wirtschaft
Lars Windhorst, geboren am 22. November 1976, wuchs als Sohn eines Einzelhandelsunternehmers im ost-westfälischen Rahden auf.
Schon als Teenager bewies Lars Windhorst ein beachtliches Talent als Geschäftsmann: Mit 15 Jahren begann er, mit elektronischen Komponenten zu handeln und machte sich mit seiner ersten Firma, der „Windhorst Computer" selbständig. Aufgrund seines jungen Alters wurde damals noch sein Vater als offizieller Hauptgeschäftsführer registriert. Später dann, während seine damaligen Mitschüler sich aufs Abitur vorbereiteten, war Lars Windhorst bereits Millionär.
Das Unternehmen montierte Computer, deren Bausteine Windhorst in Asien einkaufte. Der schnelle Erfolg ermöglichte dem Jung-Unternehmer die Ausweitung seines Geschäfts in weitere Branchen und damit der Gründung der „Windhorst Company Ltd.“ und der „Windhorst Electronic GmbH“. 1995 begann Windhorst weitere Tochterunternehmen und Zweigstellen sowohl in China und Vietnam als auch europaweit zu eröffnen. Im selben Jahr meldete die Windhorst-Gruppe einen Umsatz von damals 180 Millionen D-Mark.
Die herausragende kaufmännische Geschicklichkeit des jungen Windhorst, als auch sein Charisma blieben selbstverständlich nicht unbeachtet und so fand die Person Lars Windhorst schnell das Interesse der Medien sowie hochrangiger Personen aus Wirtschaft, Show-Business und Politik: Gerade 20 Jahren alt durfte er als Begleitung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl zu Handelsdelegationen nach Fernost reisen. Kohl sagte über Lars Windhorst: „Er ist wohltuend anders als die anderen 18-Jährigen. Ein Junge, der an die Zukunft glaubt.“
Unternehmerisches Geschick – auch in Krisenzeiten
1999 gründete Windhorst die „Windhorst Technologies GmbH“ für die Geschäftszweige Telekommunikation und Internet. Kurze Zeit später verlegte Lars Windhorst den Hauptsitz seines Großkonzerns „Windhorst Holding“ nach Berlin.
Doch als die New Economy Anfang des Jahrtausends zusammenbrach, gerieten auch die Unternehmungen des Jung-Unternehmers in Schwierigkeiten. Im August 2004 meldete er für die drei Firmen Windhorst AG, Windhorst Electronics GmbH und die Windhorst Capital Holding GmbH Insolvenz an.
Der Ausnahme-Unternehmer Windhorst änderte daraufhin seine Geschäftsstrategie und wendete sich nach und nach vom Computergeschäft ab. Er fokussierte seine Aktivitäten auf Finanzdienstleistungen: So wurde er im Jahre 2004 Mitbegründer der Sapinda, einer Investmentgruppe, deren Hauptaktionär ein bekannter Industrieller aus Südafrika ist. Hier tätigte Windhorst in nur fünf Jahren Finanzinvestitionen in Milliarden-Höhe.
Ende 2008 wurde die Investmentgruppe Sapinda aufgrund der globalen Wirtschaftskrise restrukturiert und neu gegliedert. Lars Windhorst gründete anschließend das Tochterunternehmen Sapinda Deutschland GmbH zu Beginn des Jahres 2009 und zeichnet heute als Vorstandsvorsitzender dieser verantwortlich.