Thema: RE: Wie nah am Original?

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    Wie nah am Original?

    Beitrag von Raymond Luzier am 17.12.2008 um 14:28 Uhr

    So überzeugend die Umweltbilanz des Softproof-Projektes klingen mag, so sehr hege ich Zweifel daran, dass ein digitales Proof tatsächlich so nah am Original sein kann, wie ein Papierausdruck. Oder fehlt mir hier die notwednige Vorstellungskraft? Sind besondere (hochauflösende o.ä.) Monitore oder Grafikkarten notwendig?

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    RE: Wie nah am Original?

    Beitrag von Oliver Kammann am 27.04.2010 um 11:09 Uhr

    Hallo Herr Luzier,


    Sie werden überrascht sein, wie gut ein digitaler Proof einen gedruckten Proof simulieren und in manchen Bereichen wie z.B. der Sonderfarbendarstellung sogar qualitativ übertreffen kann. Natürlich werden hochwertige Monitore (hardwarekalibrierbar) benötigt, auf einem €200 Display kann keine farbechte Darstellung abgebildet werden. Das ist genau so im gedruckten Proof. Auch hier werden hochwertige Proofdrucker vom Schlage eines Epson 4880 eingesestzt, analog kann auch hier mit einem €200 Drucker aus dem Aldi kein Proof erzeugt werden. Der Hauptvorteil eines Softproofs liegt, bei vergleichbaren Hardwareinvestitionen, im kompletten Wegfall der Verbrauchsmaterialien (Papier, Tinte, Transport).


    Softproof ist mittlerweile aus vielen Druckbetrieben, Vorstufen und Agenturen nicht mehr wegzudenken, alleine die Kosteneinsparungen im Bereich Verbrauchsmaterialien, sowie die erhebliche Zeiteinsparungen in der Kommunikation und Druckfreigabe rechtfertigen selbst bei kleinen Druckereien eine Investition.


    Ich hoffe Ihre Fragen damit beantwortet zu haben und lade Sie gerne ein, mich bei weiteren Fragen anzusprechen oder sich auf einer der u.g. Webseiten weiterführende Informationen zu besorgen.




    Mit freundlichen Grüßen,




    Oliver Kammann


    K-Flow GmbH




    www.kflow.de


    www.smartt.softproofware.com